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Fake-Pro­file auf Kar­rie­renetz­wer­ken: Wenn Seriö­ses zur Falle wird


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Fake-Pro­file auf Kar­rie­renetz­wer­ken: Wenn Seriö­ses zur Falle wird

Lin­ke­dIn, Xing und ähn­li­che Platt­for­men gel­ten als pro­fes­sio­nelle Orte für Aus­tausch, Jobs und Net­wor­king. Doch was viele unter­schät­zen: Auch hier sind Betrü­ger aktiv – mit täu­schend ech­ten Fake-Profilen.

Ver­trauen ist gut – Kon­trolle ist bes­ser
Ein schi­ckes Pro­fil­bild, ein gro­ßer Job­ti­tel, viel­leicht sogar ein bekann­tes Unter­neh­men im Lebens­lauf – und schon ist der erste Kon­takt geknüpft. Doch nicht jede Kon­takt­an­frage ist seriös. Viele Nutzer*innen unter­schät­zen, wie ein­fach es ist, sich mit gefälsch­ten Daten Zugang zu Netz­wer­ken zu verschaffen.

Hin­ter harm­los wir­ken­den Pro­fi­len ste­cken oft:
• Phis­hing-Ver­su­che
• Daten­samm­ler
• Social Engi­nee­ring-Angriffe
• oder sogar direkte Betrugsabsichten

Wie erkenne ich ein Fake-Pro­fil?
Achte auf fol­gende Warn­zei­chen:
• Das Pro­fil wirkt „zu per­fekt“ oder zu all­ge­mein
• Keine oder sehr wenige echte Inter­ak­tio­nen
• Unklare Job­be­zeich­nun­gen oder Fan­ta­sie-Fir­men
• Kon­takt­auf­nahme mit unge­wöhn­li­chen Anlie­gen
• Links oder Dateien in der ers­ten Nachricht

Im Zwei­fel: Fin­ger weg. Lie­ber eine Anfrage igno­rie­ren oder mel­den, als Daten preis­ge­ben, die spä­ter miss­braucht wer­den können.

Was du tun kannst
• Nur Anfra­gen von Per­so­nen anneh­men, die du ein­ord­nen kannst
• Pro­file vorab che­cken: Akti­vi­tät, Kon­takte, Inhalte
• Keine sen­si­blen Infor­ma­tio­nen tei­len – weder im Chat noch im Pro­fil
• Ver­däch­tige Pro­file direkt bei der Platt­form melden

Auch Unter­neh­men sind betrof­fen
Nicht nur Ein­zel­per­so­nen, auch ganze Fir­men­pro­file wer­den gefälscht oder als Köder genutzt. Das kann dem Image scha­den – oder Kun­den und Part­ner in die Irre füh­ren. Des­halb: Sen­si­bi­li­sie­rung ist der beste Schutz.