Wir unter­stützen Sie !!!- MITTELSTAND INNOVATIV! – INNOVATIONSGUTSCHEINE UND DIGITALISIERUNGSGUTSCHEINE

MITTELSTAND INNOVATIV! – INNOVATIONSGUTSCHEINE UND DIGITALISIERUNGSGUTSCHEINE

eine Initiative des Minis­te­riums für Wirt­schaft, Inno­vation, Digi­ta­li­sierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Minis­terium für Wirt­schaft, Inno­vation, Digi­ta­li­sierung und Energie des Landes Nord­rhein-West­falen (MWIDE) hat ein Förder­pro­gramm speziell für den inno­va­tiven Mittel­stand aufgelegt. Unter dem gemein­samen Dach „Mittelstand.innovativ!“ umfasst es die Förder­linien Inno­va­ti­ons­as­sistent sowie den Inno­va­tions- und Digitalisierungsgutschein.

Den „Inno­va­tions- und Digi­ta­li­sie­rungs­gut­schein“ führt der Projekt­träger Jülich der Forschungs­zentrum Jülich GmbH im Auftrag des MWIDE durch.

Inno­va­ti­ons­gut­scheine sollen themen­offen in erster Linie die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Dienst­leis­tungen auf allen Stufen der Wert­schöp­fungs­kette unter­stützen. Auch wesent­liche quali­tative Verbes­se­rungen bestehender Produkte und Dienst­leis­tungen können gefördert werden. Sie können auch zur Bear­beitung von Vorhaben mit arbeits- und orga­ni­sa­ti­ons­be­zo­genen Frage­stel­lungen genutzt werden. Es gilt, die Inno­va­ti­ons­fä­higkeit und Wachs­tums­ori­en­tierung der Unter­nehmen in NRW zu stärken – sowohl bei den klein- und mittel­stän­di­schen Betrieben in der Industrie, im Handwerk, im Handel oder im Dienstleistungsbereich.

Mit dem Digi­ta­li­sie­rungs­gut­schein hat sich das Land Nord­rhein-West­falen zum Ziel gesetzt, die Inno­va­ti­ons­fä­higkeit und Wachs­tums­ori­en­tierung der Unter­nehmen rund um die Themen Digi­ta­li­sierung und IT-Sicherheit in NRW zu stärken – sowohl bei den klein- und mittel­stän­di­schen Betrieben in der Industrie, wie auch im Handwerk, im Handel und im Dienst­leis­tungs­be­reich. So sollen KMU insgesamt befähigt werden, den Weg u. a. hin zu Industrie 4.0 zu beschreiten. Die fort­schrei­tende Digi­ta­li­sierung stellt insbe­sondere KMU vor große Heraus­for­de­rungen. Neue Geschäfts­mo­delle bzw. andere Produk­tions- und Wert­schöp­fungs­pro­zesse werden erfor­derlich. Lösungs­pro­bleme im Bereich IT-Sicherheit stellen sich häufig als Inves­ti­ti­ons­hemmnis für KMU heraus.

Mit der Zusam­men­führung der Förder­linien „Inno­va­ti­ons­gut­schein“ und „Digi­ta­li­sie­rungs­gut­schein“ zu einer Förder­be­kannt­ma­chung schafft die Landes­re­gierung nun einheit­liche Rahmen­be­din­gungen für KMU zur Förderung von Produkt- und Dienst­leis­tungs­in­no­va­tionen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette.

Dabei ergeben sich folgende Neue­rungen:

  • Einheit­liche Förder­quoten für den Inno­va­tions- und Digitalisierungsgutschein
  • Anhebung der Maxi­mal­för­der­be­träge bei Inno­va­ti­ons­gut­schein auf das Niveau des Digitalisierungsgutscheins
  • Neben Hoch­schulen und Forschungs­ein­rich­tungen können nun auch Unter­nehmen für Inno­va­ti­ons­dienst­leis­tungen beauf­tragt werden

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rechtigt sind kleine und mittlere Unter­nehmen in NRW.

Was wird gefördert?

Die Ausgaben für diese externen Analyse- und Bera­tungs­leis­tungen sowie Entwick­lungs- und Umset­zungs­maß­nahmen werden zu 50 Prozent erstattet. Kleine Unter­nehmen erhalten eine Erstattung von 80 Prozent. Jeder Gutschein hat einen Gegenwert von 10.000 bis 15.000 Euro. Die Gutscheine können auch von mehreren Unter­nehmen für ein größeres Forschungs­vor­haben kumu­liert werden.

Wie wird gefördert?

Der Gutschein ist so einzu­setzen, dass das Projekt in einem Zeitraum von bis zu einem Jahr ab Zustellung des Bewil­li­gungs­be­scheides abge­schlossen werden kann. Nach Abschluss der Maßnahme werden die Inno­va­ti­ons­gut­scheine innerhalb von sechs Monaten beim Projekt­träger Jülich durch Anfor­derung der Zuwen­dungs­mittel eingelöst. Die Bereit­stellung der Förder­mittel erfolgt nach dem Ausga­ben­er­stat­tungs­ver­fahren, d. h. das Unter­nehmen tritt zunächst in Vorleistung. Eine Kopie der Rechnung der Hochschule/​Forschungseinrichtung/​des Unter­nehmens inklusive Angabe des Durch­füh­rungs­zeit­raums (wie im Antrag genannt) einschließlich der Zahlungsnachweise/​Buchungsbelege (Kopie Konto­auszug) werden als Ausga­ben­nachweis aner­kannt. Die Auszahlung der Mittel durch den Projekt­träger Jülich erfolgt dann zeitnah.

Quelle: https://​www​.ptj​.de/​i​n​n​o​v​a​t​i​o​n​s​g​u​t​s​chein

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