Ich packe meinen Koffer – warum der Terminalserver gut für den Urlaub ist

Welche Daten nehme ich mit?

Wer kennt das nicht: Die letzten Tage vor dem Urlaub sind recht arbeitsintensiv, ja, manchmal sogar richtig stressig. Und mit allem fertig wird man eh nicht. Also nimmt man sich dann “ein bisschen Arbeit” mit in den Urlaub. Da hat man ohnehin mehr Ruhe, noch diese oder jene Mail zu beantworten.

Also dann doch das Notebook einpacken. Oder reicht das iPad oder vielleicht sogar nur das Smartphone?

Naja, für eMail kommt das iPhone alle Male hin. Hmm, aber die Größe ist dann doch nicht so optimal zum Schreiben. Auch im Mailarchiv kann ich dann nicht nach alten Vorgängen suchen. Man will ja auch vielleicht noch das angefangene Konzept überarbeiten, ein bisschen online shoppen, chatten, an seinem Buch weiterschreiben, endlich mal die Excel-Tabellen updaten und überhaupt. Außerdem… wenn ich dann doch ein paar Überweisungen tätigen muss? Mein Bankprogramm mit den entsprechenden Empfängerdaten sollte ich besser schon dabei haben.

Dabei haben. Dabei haben? Aber was, wenn das Notebook geklaut wird? Oh Schreck, Dann sind alle Daten weg. Nicht nur meine, sondern auch die von der Firma.

Genau diese Überlegungen habe ich früher auch angestellt. Heute habe ich zum Glück meine Kollegen.

Mit Remotedesktop auf den Terminalserver

Die haben mir nämlich über eine Remotedesktop-Verbindung einen Terminalserver-Zugang eingerichtet. Damit kann ich überall auf der Welt so arbeiten, als wenn ich im Büro an meinem PC säße: ich habe alle Daten im Zugriff, alle notwendigen Programme und selbst die Icons so auf dem Desktop sind so angeordnet, wie ich es gewohnt bin. Und außerdem: da ich aus Sicherheitsgründen außer zum Spaßsurfen ohne jegliche Logins oder Dateneingaben kein WLAN nutze, tethere ich lieber über Mobilfunk und muss deshalb im Ausland auf mein Internetvolumen achten. Und da spart das Arbeiten über eine Remotedesktop-Verbindung auch noch Bandbreite.

Fazit: Immer alles dabei, ohne die Daten lokal zu haben und alle Programme so wie immer. Und dann noch Volumen vom Mobilfunktarif gespart. Nice. Danke, liebe Kollegen!